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RESTAURANT NU

Aktualisiert: 14. Mai

Asia Crossover und Nudeln für die Unendlichkeit


VINOTHARAN INPARAJAH HAT IM KIEZ DER SCHLÜTERSTRASSE EINE INSTITUTION

GESCHAFFEN. THAI-FUSION-KÜCHE, EIN BUNT-SCHICKES AMBIENTE AN GROSSEN

TISCHEN, UM GEMEINSAM ZU GENIESSEN UND FREUNDSCHAFT ZU SCHLIESSEN.



» „Eat Drink Man Woman“, 30 Jahre ist es her, das Ang Lees kulinarischer Kultfilm die Leinwand eroberte. 13 Jahre war Vinotharan Inparajah damals alt. Die liebsten Menschen an einen Tisch zu holen und gemeinsam zu essen, der Wunsch vom chinesischen Meisterkoch und seinen drei Töchtern, hat Vinotharan Inparajah inspiriert. Denn genau darum geht es in seinem NU in der Schlüterstraße. Große quadratische Tische für bis

zu zwölf Personen stehen in der Mitte des urban-schick designten Restaurants.



» „NU steht für Nudeln und unendlich“, strahlt der Vollblutgastronom, der als Kind mit seiner Familie von Sri Lanka nach Berlin kam. Vor fünf Jahren hat er die 1A-Location übernommen und daraus eines der beliebtesten Asia-Restaurants Berlins gemacht.




» Das Konzept, thailändische Fusion-Küche in einem legeren Rahmen anzubieten, ist aufgegangen. Trotz Corona, er hat durchgehalten. „Eines Tages kam ein älterer Herr zu mir und sagte, die Deutschen könnten nicht kochen, gehen daher essen. Ich solle einfach

nicht aufgeben“, erinnert sich VI, der inzwischen fünf schöne Gastro-Edelsteine betreibt

(unter anderem auch das Café Krone, das Le Consulat, Mr Chai-Wala und das Café Bleibtreu) an die Motivation inmitten der Pandemie.


» Die rund 55 teils sonnigen, teils beschatteten Bürgersteig-Terrassenplätze an der Ecke Schlüter- und Niebuhrstaße sind schon mittags beim Business Lunch toll frequentiert. Pad Thai, die gebratenen Reisbandnudeln mit Hühnchen, pikanter Tamarindensauce und Erdnuss-Topping, oder etwa Gaeng Kiew Wan Plan, gegrillter Lachs mit Gemüse und grüner

Curry-Kokosmilch, sind bekannte, beliebte Gerichte, immer aber mit einem kleinen NU-Twist. Zudem für jeweils 11,50 Euro sehr fair kalkuliert. Und bis 16 Uhr auch für die

späten Mittagsgäste.


» Selber geht er ebenfalls gerne aushäusig essen, auch um sich immer wieder aufs Neue inspirieren zu lassen. „Letztens waren wir mit unseren drei Töchtern beim Lieblingsitaliener meiner Ältesten (11 Jahre). Sie fragte, warum ich den einen Kellner beobachte, ob

ich ihn abwerben wolle?“, gibt der Familienvater, der nach dem Hausbau nach Groß-Glienicke gezogen ist, eine Anekdote zum Besten.



» Im NU sollten die Gäste unbedingt das Kilo Garnelen für zwei Personen probieren: Außen kross, innen saftig kommen die großen Tierchen in der Eisenpfanne brutzelnd an den Tisch, mit Kokosnudeln und geröstetem Gemüse in süßer Sojasoße, ein Highlight, das viele Stammgäste anzieht – sowie Ped Lau Deng, wahlweise krosse Ente, Huhn, Rind, Garnelen oder Tofu in einer Thai-Malt-Whiskey-Chili-Sauce. Ein Geschmack, der ihn an die Küche seiner Heimat erinnert, aber kreiert von seinen Köchen – hundert Prozent made in Berlin. Absolute Besuchsempfehlung.



RESTAURANT NU GMBH

Vinotharan Inparajah

Schlüterstraße 55

10629 Berlin

Mo – So 12 : 00 – 23 : 00

Tel 030 . 8870 9811

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