Patisserie Gil Avnon

Aktualisiert: 26. Nov 2021

GIL AVNON, DER KÜNSTLER DER SÜẞEN VERFÜHRUNG


EIGENTLICH WOLLTE ER SCHAU-FENSTERDEKORATEUR WERDEN. ODER

KONDITOR. EIN KREATIVES HANDWERK SOLLTE ES SEIN. DAS LEBEN WOLLTE ES, DASS ER IN DER ALTEHRWÜRDIGEN KONDITOREI GENENZ IN BERLIN SEINE DREIJÄHRIGE AUSBILDUNG ANTRAT. „ICH HATTE EINEN WUNDERBAREN MEISTER, DEN WOLFGANG KILLMER. DER WAR ZWAR KNÜPPELHART UND HAT MICH GEFORDERT. ABER DAS HAT MICH FÜR EIN TUN GEPRÄGT“, SAGT GIL AVNON.

» Jetzt kommt seine Kundschaft in der Schlüterstraße in den Genuss dieser disziplinierenden

Sozialisation. Und weiß sie sehr wohl zu schätzen. Nach den Lehrjahren ging Gil Avnon seinen Weg. Der Weg – das heißt eiserne Disziplin, Müssenwollen, Könnenwollen.

Das eindeutige Ja! zu der Entscheidung, 110 Prozent zu geben. Sein Weg führt ihn u. a.

in die renommierte Ente vom Lehel in Wiesbaden, ins Dolder Grand in Zürich, ins Dorchester

in London, ins Raffles Singapore und Kempinski Grand Hotel Heiligendamm. Kurzum: in die renommierten Hotels im In- und Ausland, in denen er als Patissier arbeitet, weitere Erfahrungen sammelt, noch besser wird. Zur Jahrtausendwende macht er seinen Meister. Später macht er im Café Zuka in Wilmersdorf von sich reden.


» 2019 ist es soweit: Gil Avnon eröffnet seine eigene Patisserie. Die Summe seiner

Erfahrungen lockt in gläsernen Vitrinen, lässt Geschmackspapillen allzu gerne die Fassung

verlieren. Limettentörtchen und Berliner Kranz, Mandelhörnchen und Mango-Schnittchen

– unser optischer Favorit: Das Topping sieht aus wie ein Ledersofa. Allesamt Eigenkreationen, erwachsen aus dem, was er in 30 Jahren wel