PAASBURG´s Wein aus Leidenschaft

Wie soll das Leben schon verlaufen, wenn der eigene Vater eines der besten Restaurants Hannovers führte und der Klassenlehrer frankophil veranlagt war? So kommt der Schüler Rolf Paasburg in den 70er Jahren nach Castelnau-de-Médoc, arbeitet später auf dem Weingut Château Poujeaux, macht die Weinlese mit und genießt die ersten Austern seines Lebens in Arcachon. Mon dieux, das Leben ist schön.


Derart savoir vivre-geprägt, kommt man nicht umhin, sich mit den schönen Dingen des Lebens zu beschäftigen. Es muss auch viele Berliner geben, die heimlich Gott in Frankreich dafür danken. Sie selber kommen nämlich in den Genuss dieser Paasburgschen Prägung. Paasburg´s WeinAusLeidenschaft, seit 2016 in Friedenau, ist die Inkarnation der vinophilen Lebensfreude. In den ehemaligen Geschäftsräumen der Deutschen Bank (die Tresore im Keller sind allerdings leer) bietet Rolf Paasburg 700 Weine und Spirituosen aus aller Herren Länder an – mit dem Schwerpunkt Deutschland und, ich bitte Sie, natürlich Frankreich. Die Presse überbietet sich vor Entzücken: „Eine der besten Weinfachgeschäfte in Deutschland“ (Der Feinschmecker), „inzwischen kommen Kenner von weit her, um bei Paasburg´s herausragende Qualität zum überzeugenden Preis zu erstehen“ (Die Welt).


Neben dem Erinnerungswein „Château Poujeaux“ zeigt einem der Weinhändler aus Leidenschaft gerne die Cuvées, die er selber kreiert. Den „Gutzler 621“, den „Johanninger Fass Berlin 602“ oder den „Fass Berlin 661“ vom Weingut Klaus + Marius Meyer. Die Zahlen stehen für die Kilometer, die die Weingüter von Berlin entfernt sind. Und dann gibt es auch die eigene Sekt-Marke „Berlinsky“. „Das ist unser kultureller Beitrag. 50 Cent pro Flasche gehen an den Verein Kunstvoll e.V., der benachteiligte Kinder unterstützt“, sagt Rolf Paasburg. Er selber ist passionierter Spätburgunder-Liebhaber. „Früher hieß es immer, der sei etwas für ältere Herren“, sagt er. Tempi passati. Wie sollte denn sein perfekter Spätburgunder sein? „Er hat eine gute Harmonie zwischen Frucht und Säurespiel, ist vielschichtig und gut strukturiert, elegant und fein.“


Beim Gang durch die Weinregale fällt einem ein Rugby-Ei ins Auge. Auf den fragenden Blick folgt die Erklärung: „In Frankreich habe ich auch den Rugbysport lieben gelernt. Hannover ist eine Rugby-Hochburg, und in Berlin habe ich dann beim BRC gespielt.“ Gestatten? Nummer 7, Rolf Paasburg, 3. Reihe-Stürmer.


Aber wie ist denn nun der ehemalige Polizeibeamte Weinhändler geworden? 1981 besuchte er seine beiden Geschwister in Berlin, und blieb. Als sein französischer Freund Maître Philippe ein Weingeschäft eröffnete, stieg er mit ein. Und war plötzlich alleiniger Inhaber. Anfang der 80er Jahre eröffnete er in der Fidicinstraße den Weinimport & Weingroßhandel „Paasburg Wein Abhol-Lager“ und ist seitdem kompetenter Weinpartner der gehobenen Gastronomie und renommierter Hotels in Berlin und Brandenburg. Später tauft er seinen Handel poetisch in Paasburg´s WeinAusLeidenschaft um. Zweimal im Monat können seine Kunden auf Weinproben und Seminaren an der Leidenschaft des Gastgebers teilhaben. An den beiden großen französischen Eichentischen im Eingangsbereich hat auch schon öfters Klassenlehrer Herrmann Seifert gesessen, einen guten Spätburgunder genossen und sich voller Dankbarkeit an die guten alten Zeiten erinnert.



Paasburg´s WeinAusLeidenschaft

Südwestkorso 17

12161 Berlin

Tel 030.6110 1838 Mo - Fr 11:00 – 19:00 Uhr Sa 11:00 – 15:00 Uhr

info@paasburg.de

www.paasburg.de

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