GESUNDHEIT

AUGEN EINS

                 Dr. med. Kirk Nordwald

Der Grüne Star ist häufig und bleibt oft unerkannt, warten Sie ihn nicht ab

 

Wenn man schlechter sieht, sollte man bald eine ärztliche Abklärung und Behandlung in Angriff nehmen. So lassen sich nicht umkehrbare Schäden am Auge vermeiden.

 

Mit großer Sorgfalt, Erfahrung und Fürsorge behandelt der Augenspezialist Dr. Kirk Nordwald seine Patienten. Den  Grünen und Grauen Star oder andere Augenerkrankungen kann er mit einer Laserbehandlung oft nicht nur stoppen, sondern die Sehfähigkeit wieder verbessern.

 

Herr Dr. Nordwald, Sie sind ein anerkannter Facharzt für Augenheilkunde. Was ist eigentlich der „Grüne Star“?

Als Grüner Star oder Glaukom werden Augenerkrankungen bezeichnet, die mit einer langfristigen Schädigung der Sehnerven und einer zunehmenden Einbuchtung des Sehnervkopfes einhergehen. Man bekommt in späten Stadien einen „Tunnelblick“ und kann am Ende sogar erblinden.

Woran merken Sie, dass ein Grüner Star vorliegt?

An der messbaren Veränderung der Sehnerven und an Gesichtsfeldveränderungen. Nicht immer aber oftmals ist auch ein erhöhter  Augeninnendruck messbar.  Zur Feststellung führt man vergleichende Messungen zu verschiedenen Tageszeiten und Vermessungen der Sehnerven durch.  Patienten bemerken sehr oft die Alterserscheinung der zu trockenen (reibenden / tränenden) Augen, jedoch nicht das bei nur gering erhöhten Druckwerten schmerzfreie Glaukom und die beginnenden Gesichtsfeldausfälle.

Man sollte meinen, dass Menschen das rechtzeitig erkennen?

Werden die Gesichtsfeldausfälle subjektiv fühlbar, ist bereits ein sehr spätes Stadium des Grünen Stars erreicht, da anfangs die Veränderungen vom jeweils anderen Auge ausgeglichen werden und so unbemerkt bleiben. Der Graue Star wird einfacher bemerkt: Wenn man mit der Brille nicht mehr richtig sehen kann, wenn beim Lesen zunehmend mehr Licht benötigt wird und wenn man bei Regen, Dämmerung und Dunkelheit nicht mehr gerne Auto fährt – in jedem Fall ist es dann an der  Zeit, einen Augenarzt aufzusuchen.

Das Problematische an einer Glaukomerkrankung (Grüner Star) ist, dass sie über viele Jahre keine fühlbaren Beschwerden verursacht und vor allem in frühen Stadien ohne genaue augenärztliche Untersuchung nicht erkannt wird. So wird die Krankheit häufig verschleppt.

Und das hat Folgen.

Richtig, aber zunächst ersetzen das Gehirn und das andere Auge die fehlenden Teile des Seheindrucks. Bis man Beeinträchtigungen selbst bemerkt, sind die Sehnerven oftmals schon so schwer geschädigt, dass Schäden bleiben. Hier muss unverzüglich eine wirksame Therapie einsetzen.

Was können Sie tun?

Therapeutisch können augendrucksenkende Medikamente wie Augentropfen und chirurgische Eingriffe das Fortschreiten der Glaukomschädigung deutlich verlangsamen oder sogar aufhalten. Ergänzend kann der Augendruck mit einem Lasereingriff (sog. SLT) unterstützend gesenkt werden. So können oftmals Augentropfen eingespart und Nebenwirkungen der Medikamente vermindert werden. Der Lasereingriff  dauert nur 10-15 Minuten und wird unkompliziert ambulant an der Spaltlampe durchgeführt. Leider haben viele Betroffene keine Lust, regelmäßig Augentropfen zu verwenden und den Grünen Star dauerhaft zu behandeln. Der Lasereingriff reduziert  sehr oft die Menge der verwendeten Glaukomtropfen und ist daher für viele Patienten eine gute therapeutische Unterstützung.  Leider vernachlässigen viele Menschen viele Menschen sowohl die Diagnostik als auch die dann ggf. notwendige Therapie des Glaukoms.  Dabei sollten auftretende  Grüne  Star –Veränderungen wirklich ernst genommen und konsequent behandelt werden!

Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung nimmt die Zahl der Erkrankungen sogar zu.

Genau so ist es. Weil die Menschen länger leben und geburtenstarke Jahrgänge in das Risikoalter ab 60 Jahren kommen, rechnen die Augenärzte mit immer mehr Fällen. Für die Zukunft sind 150 000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland nicht unwahrscheinlich. Man kann davon ausgehen, dass der Behandlungsbedarf zunehmend steigt. Viele Erkrankungsfälle bleiben dabei viel zu lange unerkannt!

Dann sollte es selbstverständlich sein, dass die Krankenkassen ein Interesse an der Früherkennung des Glaukoms haben und zeitgemäße Untersuchungsmethoden bezahlen?

Leider ist das nicht der Fall: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten erst, wenn die Krankheit bereits eingetreten ist – und wie gesagt – dann sind die Schäden oft schon irreparabel. Moderne Vorsorgeuntersuchungen müssen von kassenärztlich versicherten Patienten derzeit selbst getragen werden. Privatärztliche Kassen tragen erfreulicherweise die Kosten der Frühdiagnostik. In jedem Fall sollte in höherem Alter eine jährliche (Vorsorge-)Augenuntersuchung durchgeführt werden, um auch andere Augenerkrankungen möglichst frühzeitig zu erkennen!

 

Private Augenarztpraxis „Augen eins“

Dr. med. Kirk Nordwald

Facharzt für Augenheilkunde – LASIK-Experte

Clayallee 225

14195 Berlin

Tel. 030. 897 46 171

www.augen-eins.de

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